 |
Doppik
Kirchliches
Finanzmanagement
|

 |

Duhu...
Frehed...
Was ist'n eigentlich...
Doppik? |
 |
 |
Doppik
steht die kaufmännische DOPPelte
Buchführung in Konten Soll und Haben |
"Doppik
ist das Rechnungssystem der Privatwirtschaft und stellt ein
geschlossenes System dar, das sowohl Erfolgs-, Vermögens- und
Finanzrechnung als auch die Kosten- und Leistungsrechnung
umfasst. Hingegen dient die Kameralistik lediglich als
Finanzrechnung, die erst noch um eine (partielle) Vermögensrechnung
und KLR ergänzt werden muss. Diese „Optimierung“ der
Kameralistik gilt gegenüber dem Verbundsystem der Doppik als
kostspieliger Umweg.
Der Begriff der Doppik wird auch für den Buchführungsstil in
der Privatwirtschaft verwendet: doppelte Buchführung, d.h.
jeder Vorgang wird auf zwei Konten gebucht, z.B. die bargeldlose
Zahlung von Gehältern auf dem Bestandskonto Bank und auf dem
Erfolgskonto Löhne/Gehälter." (
Qu:
FH des Bundes) |
| Hier sind einige
weitergehende Erläuterungen, Infos und Beispiele: |

Fragen &
Antworten zur Doppik
|
- Was heißt eigentlich Doppik? [Antwort...]
- Warum brauchen wir die Doppik, wenn es mit der
Kameralistik doch einen seit Jahrzehnten bewährten
Rechnungsstil für die öffentlichen Verwaltung gibt? [Antwort...]
- Die Doppik gilt als Rechungsstil der Privatwirtschaft.
Eine Kommune hat aber ganz andere Aufgaben als die
Gewinnerzielung. Ist die Doppik überhaupt für ein
kommunales Finanz- und Haushaltswesen geeignet? [Antwort...]
- Ist die Doppik eine Modeerscheinung, die in ein paar
Jahren, wie so viele andere Modernisierungswellen, vergessen
sein wird? [Antwort...]
|
| Erfahrungen
aus dem kommunalen Bereich: |

 |
Rat novelliert
Haushaltsrecht
|
Eine Steigerung
der Transparenz kirchlicher Haushalte und deren zielorientierte
wirtschaftliche Steuerung, das sind die Kernziele der vom Rat
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verabschiedeten
Novellierung des Haushaltsrechts. "Damit ist der Weg für
die Erstellung kirchlicher Bilanzen und der Einführung des
kaufmännischen Buchungssystems (sog. Doppik) in allen
evangelischen Landeskirchen bereitet", erklärte Thomas
Begrich, Finanzdezernent im Kirchenamt der EKD... Zu diesem
Zweck hatte eine Arbeitsgruppe des Rates der EKD umfassende
Vorschläge zu kirchenspezifischen Anpassungen der
Rechnungsstile, der Erfassung und Bewertung kirchlichen Vermögens
und der künftigen Gestaltung kirchlicher Haushaltspläne
erstellt. Auf dieser Grundlage sollen Kirchen künftig auch
Abschreibungen zur Finanzierung der Bauunterhaltung und Rückstellungen
für ihre Versorgungslasten erwirtschaften... [weiter...
Pressemitteilung vom 30.6.06] |
„Wenn
ihr Landesoberkirchenrat noch kameral pensioniert werden will,
dann haben sie ein Problem...“
|
Ein
Bericht vom KVI-Workshop „Kirchliches Finanzmanagement“ 2006
in Frankfurt am Main
|
 |
Als
der Rat der EKD Ende Juni die Novellierung des
Haushaltsgesetztes verabschiedete wird Thomas
Begrich, Finanzdezernent im Kirchenamt der EKD (Hannover), in
der Pressemeldung
vom 30.6.06 zitiert: "Damit ist der Weg für die
Erstellung kirchlicher Bilanzen und der Einführung des kaufmännischen
Buchungssystems (sog. Doppik)
in allen evangelischen Landeskirchen bereitet". Gerademal
zwei Monate später trafen sich Vertreter verschiedener
Beratungsunternehmen, kirchlicher Verwaltungsgesellschaften
sowie Finanzexperten und Interessierte unterschiedlicher Kirchen
zu einem KVI
Workshop, um sich über die Perspektiven
und Handlungsfelder des Kirchlichen Finanzmanagements
auszutauschen. [weiter...] |
 |
KVI
steht für „Kirche, Verwaltung &
Informationstechnologien.“ Unter diesem Logo bietet das
Beratungsunternehmen interim2000
nicht nur eintägige Fachtagungen an, sondern führt auch jährlich
stattfindende KVI-Kongresse
auf der „ecclesia“
oder neuerdings auch auf der österreichischen „Kirchenfachmesse
GLORIA“ durch. |
Modernes
IT-Managmenet für Kirchen - Beispiel Stiftung KRZ
|
"Ökumenisch
und ökonomisch"
|
 |
1982 errichteten
die evangelischen Landeskirchen von Baden, Württemberg und der
Pfalz, die Erzdiözese Freiburg, die Diözesen
Rottenburg-Stuttgart und Speyer sowie die jeweiligen
Diakonischen Werke und Caritas-Verbände die Stiftung
Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland als Kirchliche
Stiftung des Öffentlichen Rechts. |
| Auf Grund seiner
langjährigen Erfahrung ist die Stiftung Kirchliches
Rechenzentrum Südwestdeutschland eines der führenden
IT-Dienstleistungsunternehmen für Kirche, Diakonie und Caritas,
neben der Verwaltung von fast 11. Mio Kirchenmitgliedern werden
zur Zeit monatlich rund 470.000 Lohn- und Gehaltsabrechnungen
geleistet. |
| Getreu dem
Leitspruch: Ökumenisch – Ökonomisch stellt das
KRZ-SWD seinen Anwendern und Kunden ein bedarfsgerechtes
Leistungsangebot zur Verfügung. Die Hauptaufgabe der Stiftung
Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland liegt im Betrieb
von unternehmenskritischen Anwendungen auf verschiedensten
technologischen Plattformen (IBM-Großrechner, Linux- und
Microsoft Serversysteme, ...). |
 |
| Dabei ist die
konsequente Nutzung der Vorteile der unterschiedlichen
Rechnerplattformen und Technologien sowie deren Kombination der
Garant für die Stabilität unserer Systeme. |


|
|

|