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Kameralistik
(alt)
öffentl. Finanzhaushaltung
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Duhu...
Frehed...
Was ist'n eigentlich...
Kameralistik? |
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Kameralistik
ist ein Verfahren der Buchführung
mit einem Soll/Ist-Abgleich |
"Kameralistik
ist das [alte] Rechnungssystem im öffentlichen Sektor. Ihr Ziel
ist der treuhänderische Nachweis, woher Finanzmittel kommen und
wohin sie geflossen sind (Rechenschaftslegung). Kameralistik
ist lediglich inputorientiert
und ist nach Kapitel/Titel strukturiert. Sie gibt den
Ressourceninput an, ohne
die Effizienz ihrer Verwendung messen zu können.
Der Begriff der Kameralistik wird auch für die Art der Buchführung
verwendet: einfache Buchführung mit Buchung der Zahlungsvorgänge
in einem einzigen, dreispaltigen Konto."
(
Qu:
FH des Bundes) |
| Hier sind einige
weitergehende Erläuterungen, Infos und Beispiele: |
"Kameralistik
(von lateinisch:
camera, hier etwa „fürstliche Schatztruhe“), auch
kameralistische Buchführung oder Kameralbuchhaltung, ist ein
Verfahren der Buchführung.
Im Gegensatz zur Doppik,
also der doppelten
Buchführung, werden bei der Kameralistik Einnahmen
und Ausgaben
betrachtet, jedoch nicht die Erträge,
Aufwendungen,
Vermögen
[Aktiva] und Schulden
[Passiva]. Im Gegensatz zur Doppik
wird in der Kameralistik stets eine Planrechnung praktiziert
(Soll/Ist). Die erweiterte
Kameralistik versucht, durch eine Vielzahl zusätzlicher
Nebenrechnungen die Kosten und Leistungen einzubeziehen.
Siehe auch:
Buchführung,
Kosten-
und Leistungsrechnung (KSL) |

Fragen &
Antworten zur Kameralistik
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| Umstellung
in den Kommunen |
Mit der
erfolgreichen Umstellung von der Kameralistik
auf die Doppik
erwarten die öffentlichen Verwaltungen mehr Kostentransparenz,
Kostenvorteile und ein insgesamt effizienteres Arbeiten. Die
Umstellung soll laut Beschluss der ständigen
Innenministerkonferenz der Länder vom 21. November 2003 bis spätestens
2011 abgeschlossen sein. |
| Erfahrungen
aus dem kommunalen Bereich: |

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Rat novelliert
Haushaltsrecht
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Eine Steigerung
der Transparenz kirchlicher Haushalte und deren zielorientierte
wirtschaftliche Steuerung, das sind die Kernziele der vom Rat
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verabschiedeten
Novellierung des Haushaltsrechts. "Damit ist der Weg für
die Erstellung kirchlicher Bilanzen und der Einführung des
kaufmännischen Buchungssystems (sog. Doppik) in allen
evangelischen Landeskirchen bereitet", erklärte Thomas
Begrich, Finanzdezernent im Kirchenamt der EKD... Zu diesem
Zweck hatte eine Arbeitsgruppe des Rates der EKD umfassende
Vorschläge zu kirchenspezifischen Anpassungen der
Rechnungsstile, der Erfassung und Bewertung kirchlichen Vermögens
und der künftigen Gestaltung kirchlicher Haushaltspläne
erstellt. Auf dieser Grundlage sollen Kirchen künftig auch
Abschreibungen zur Finanzierung der Bauunterhaltung und Rückstellungen
für ihre Versorgungslasten erwirtschaften... [weiter...
Pressemitteilung vom 30.6.06] |
„Wenn
ihr Landesoberkirchenrat noch kameral pensioniert werden will,
dann haben sie ein Problem...“
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Ein
Bericht vom KVI-Workshop „Kirchliches Finanzmanagement“ 2006
in Frankfurt am Main
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Als
der Rat der EKD Ende Juni die Novellierung des
Haushaltsgesetztes verabschiedete wird Thomas
Begrich, Finanzdezernent im Kirchenamt der EKD (Hannover), in
der Pressemeldung
vom 30.6.06 zitiert: "Damit ist der Weg für die
Erstellung kirchlicher Bilanzen und der Einführung des kaufmännischen
Buchungssystems (sog. Doppik)
in allen evangelischen Landeskirchen bereitet". Gerademal
zwei Monate später trafen sich Vertreter verschiedener
Beratungsunternehmen, kirchlicher Verwaltungsgesellschaften
sowie Finanzexperten und Interessierte unterschiedlicher Kirchen
zu einem KVI
Workshop, um sich über die Perspektiven
und Handlungsfelder des Kirchlichen Finanzmanagements
auszutauschen. [weiter...] |
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KVI
steht für „Kirche, Verwaltung &
Informationstechnologien.“ Unter diesem Logo bietet das
Beratungsunternehmen interim2000
nicht nur eintägige Fachtagungen an, sondern führt auch jährlich
stattfindende KVI-Kongresse
auf der „ecclesia“
oder neuerdings auch auf der österreichischen „Kirchenfachmesse
GLORIA“ durch. |


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