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Das – vergleichsweise geringe – Niveau der Fallzahlen der Verwaltungsaufgaben in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg spricht für eine zentrale Aufgabenerledigung, damit die entsprechenden Größenvorteile genutzt werden können.
Entsprechend nimmt mit dem Grad der Zentralisierung das auszuschöpfende Synergiepotenzial zu.
In Bezug auf die Schnittstellen besticht das integrierte Modell mit klaren Leitungsstrukturen, die zugleich ein Minimum an Schnittstellen ermöglichen. Das Modell der zentralen Verwaltung neben dem OKR leidet unter der zusätzlichen Schnitt-stelle zwischen der zentralen Verwaltung und dem OKR, das Überleitungsmodell beinhaltet zusätzliche und wechselnde Schnittstellen zwischen der zentralen Verwaltung und den Außenstellen. Das dezentrale Modell ist mit der Etablierung dauerhaften Schnittstellen zwischen den sechs Kirchenverwaltungsämtern und dem OKR verbunden.
Die im Verhältnis zu anderen Gliedkirchen geringe flächenmäßige Ausdehnung und Anzahl an Kirchengemeinden spricht für eine konsequente Zentralisierung. Zugleich spielen größere Entfernungen aufgrund der verbesserten Mobilität und In-formations- und Kommunikationstechnik eine geringere Rolle.
Mit der flächendeckenden Schaffung von Kirchenbüros (Ansprech- und Servicestelle ”vor Ort”) wird eine höhere Außen-wirkung der Kirche erzielt und gleichzeitig die Erledigung ortsgebundener Verwaltungsleistungen sichergestellt.
Durch die konsequentere Realisierung der Zweistufigkeit wird es möglich gemacht auf eine Verwaltung zu verzichten, die zusätzlich übergemeindlich tätig ist. Die persönliche Betreuung muss aus Kostengründen durch telefonische und elekt-ronische Beratung ersetzt werden. Sie beschränkt sich im wesentlichen auf Beratungsleistungen, wofür eine eigenstän-dige Verwaltungsinstitution nicht erforderlich ist.
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