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Die
Steuerungsgruppe hat am 26. Juni ausführlich über die Vorlage
zur Verwaltungsstruktur beraten und einstimmig beschlossen,
diese der Synode zur Beratung und Beschlussfassung auf ihrer 10.
Tagung im November 2006 vorzulegen.
In
einer Kirche, dies ist uns allen wichtig, kommt einer Verwaltung
dem Grunde nach eine unterstützende Funktion für die
Wahrnehmung ihres inhaltlichen Auftrags zu. Dennoch prägt die
Struktur ihrer Verwaltung auch die Gestalt der Kirche und muss
daher ihrem Wesen entsprechen.
Uns
allen ist aber auch bewusst, dass wir erst am Anfang
grundlegender Veränderungen der Gestalt unserer Kirche stehen.
Ich wiederhole hier nicht, was ich schon bei der Einbringung der
anderen Beschlussvorlagen ausgeführt habe, weil wir in
Oldenburg – im Vergleich zu anderen Kirchen – ja schon
rechtzeitig diese Herausforderungen angenommen haben.
Die
folgende Einsicht halten wir in der Steuerungsgruppe aber für
unabweisbar: Der langwierige Prozess einer Umgestaltung der
Verwaltung muss heute schon in seiner Zielsetzung die erkennbare
Gestalt unserer Kirche in den nächsten Jahrzehnten berücksichtigen.
Wir handeln nicht mehr verantwortlich, wenn wir die Besitzstände
von gestern verteidigen.
Daher
legen wir Ihnen einen Beschluss für eine zweistufige Verwaltung
vor mit den folgenden Voraussetzungen:
| 1. |
Alle
ortsnahen und mit dem Pfarramt verbundenen Aufgaben
werden bei Kirchenbüros angesiedelt. |
| 2. |
Die
weiterreichenden Aufgaben werden zentralisiert. |
| 3. |
Für
das neue zentrale Amt wird ein Organisations- und
Personalentwicklungsplan erstellt. |
| 4. |
Es
wird ein anderes kirchenleitendes Organ neben dem
Oberkirchenrat, über welches ja die Synode noch zu
entscheiden hat, mit deutlicher synodaler Beteiligung
als Beschwerdeinstanz eingeführt. |
| 5. |
Eine
unabhängige Prüfung wird installiert. |
Für
die Umsetzungsplanung ist eine sozialverträgliche und
aufgabenbezogene Überleitung mit Außenstellen in der Übergangszeit
vorgesehen.
Wir
müssen jetzt die Entscheidung über die Grundstruktur treffen,
um dann in die Umsetzung eintreten zu können. |