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Perspektivprozess
und Verwaltungsreform
in
der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg
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Entmachtung
befürchtet
Ein
Leserbrief von Frank Bergmann
(Verband kirchlicher
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Oldenburg e.V.) |
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Seit fast 20 Jahren
beschäftigen sich verschiedene "Kreise" mit der
"Umgestaltung der Verwaltungsstruktur". Außer
Zeitverschwendung, Bindung von Ressourcen - die man
nutzbringender hätte einsetzen können - und einer Unmenge an
papierfüllenden Aktenordnern ist nichts Positives
herausgekommen. Nun hat eine Steuerungsgruppe bis auf 50 Cent
genau herausgefunden, dass die Installierung eines
Verwaltungsamtes in Oldenburg rund vier Millionen Euro einsparen
würde. Welche Rechenkünstler waren hier am Werk?
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Gemeinden
werden allein gelassen
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Ein
Leserbrief von Willi Bergner
(Verwaltungsleiter
in Westerstede)
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Beschlussvorschlag der Steuerungsgruppe an die Synode geht weder
auf gewachsene Strukturen ein, noch werden Einsparpotenziale,
die in den einzelnen Kirchenkreisen bereits erreicht worden
sind, in Rechnung gestellt.
Die vorgeschlagene
einheitliche zweistufige Kirchenverwaltung mit örtlichen
Kirchenbüros und einer integrierten Zentrale in Oldenburg
führt zu einer Entmachtung der Gemeindekirchenräte und gibt
der Zentralgewalt in Oldenburg alle Handlungsvollmachten bis in
die kleinste Kirchengemeinde hinein.
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Aus
Schmerzen wird man klug
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Ein
Leserbrief von Stefan Bölts
(Theologiestudent
- Kampagne "Du bist Oldenburg")
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Stefan
Bölts |
„Erst wenn das
Kind die Herdplatte berührt hat, wird es lernen ... und somit
den eigenen Erfahrungshorizont auf künftige Gefahrenpotentiale
projezieren können“, so lautet ein akademisches Statement aus
dem Fachgebiet der Erziehungswissenschaften. Der Clou an der
Sache ist aber auch, dass jenes Kind danach sicherlich seine
Geschwister davor abhalten wird, ebenfalls die rotglühende
Platte einmal anzufassen. |
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Warum aber in Zeiten knapper werdener
Kassen und allgemeinem Mitgliederschwund jede Gliedkirche der
EKD sich erst selbst die Hände verbrennen muss, ist hingegen
kein Gegenstand der Pädagogik, sondern wäre wohl eher den
paranormalen Grenzwissenschaften von „Akte X“
zuzuordnen.
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