FAQ
– Frequently Asked Questions
zum
Fragebogen
"Jugend & Zukunft der Kirche"
Warum sind es soviele Fragen? |
Warum sind es soviele verschiedene Fragen, die auf dem ersten
Blick nix mit der Kirchenreform zu tun haben?
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Die
ersten beiden Seiten des Fragebogens sind so konzepiert, dass die
anonymisierten Fragebögen einige statistisch vielleicht
interessante Hintergruninformationen bieten. Die verschiedenen
Fragen soll dazu dienen, Querschnitts-Aussagen statistisch
erheben zu können... |
Was heißt das?
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Einige
Beispiele, wie solche Querschnitts-Aussagen bestimmten
Fragestellungen dienlich sein können: Erfahren Jugendliche, die
überdurchschnittlich häufig im Rahmen der ejo unterwegs sind,
mehr über den Perspektivprozess als andere, die vielleicht nur
über die kirchlichen Medien davon Kenntnis haben. Oder anders
formuliert: Gibt es bei den Jugendlichen, die in der
Gremienarbeit eines Jugendverbandes eingespannt sind, einen
signifikanten Informationsvorsprung gegenüber anderen, oder ist
es insgesamt gelungen, die Arbeit der Steuerungsgruppe
so transparent darzustellen, so dass die Kenntnis über ihre
Existenz und ihre Arbeit (fast) alle erreichen?
Oder
ein anderes Beispiel: Die der Informationsstand bei den
Jugendlichen, die sich selbst einem bestimmten Profil zuorden
(z.B. sozial engagiert), höher als bei anderen? Ist der
Informationsstand bei den Teilgruppen eines Verbandes, die einen
aktiveren Schwerpunkt auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
legen, höher als bei Teilgruppen, die auch mit iherer Arbeit
weniger regional präsent sind?
Das
sind exemplarische Anwendungsfragen, die zum Zuge kommen
könnten. Solche Querschnittsaussagen zu formulieren macht
natürlich nur Sinn, wenn die Rückläufe der Fragebögen auch
einen relativ repräsentativen Charakter erfüllen. |
Woher stammen all diese Frage? |
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Auch
wenn die eine oder andere aufmerksame Beobachter vielleicht den
Eindruck haben könnte, wir hätten einfach alle Fragen, die
allen Studierenen in den Kopf schossen in den Fragbogen
gequetscht, so kann beruhigt werden, dass die Konzeption nicht
so wild verlaufen ist, wie es sonst durchaus auch mal bei Studis
zugehen kann ;-)
Ganz
im Ernst: Schon allein aus kommunikations- und zeitlogitischen
Überlegungen haben wir nicht erst viele viele Studierenden um
Fragen bemüht (abgesehen davon sind wir auch gar nicht mehr so
viele). Der Fragenkatalog speist sich aus drei
Informationsquellen:
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die Einstiegsfragen sind an den Einstiegsfragen eines Fragebogen
orientiert, der als Auftakt für eine mögliche
Zukunftswerkstatt im VCP Land Niedersachsen /
Landesrat
des VCP Land Niedersachsen konzepiert wurde. Diese
entspringen zugegebener Maße vor allem auch meine
"Schreibfeder", nachdem durch intensive
Internetrecherchen ein konzeptioneller Entwurf für ein Modell
der Zukunftswerkstatt im Rahmen eines sog.
Woodbadge-Projektes
erstellt worden ist.
Die
Seiten 3-5, die sich inhaltlich auf den
Perspektiv-
und Strukturprozess beziehen sowie Fragen und
Einschätzungen nach den Kernaufgaben einer Kirche beinhalten
sind vorallem durch die Arbeit in den Seminaren
"Zukunft
der Kirche" und
"Zukunft
des Pfarrbildes" bei den Professor/Innen
Ulrike
Wagner-Rau und
Wolfgang
Nethöfel in Marburg inspiriert worden. Das Muster der
Fragestellung orientiert sich vor allem auch an den
Fragemustern, wie sie in der Zufriedensheits- bzw. in der
Pfarrerinnen-
und Pfarrerbefragung vorkamen, die das
Institut
für Wirschafts- und Sozialethik (IWS) in Marburg
durchgeführt hat. |
Warum bieten die Antwortvorgaben keine Möglichkeit, sich
neutral zu einer Frage zu verhalten?
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Das ist
ein kleiner sozial- bzw. politikwissenschaftlicher Kunstgriff.
Dadurch, dass keine ungerade Anzahl an Ankreuzmöglichkeiten
gegeben ist, man also nicht einfach in die Mitte ein Kreuz
setzten kann, ist jeder Befragte gezwungen, zumindest eine
kleine Tendenz vorzunehmen: Tendiere ich dazu, der Frage eher
ablehnend oder eher zustimmend zu beantworten. Ein vielleicht
bequemeres "Ist mir egal"-Kreuz in die Mitte zu
setzten sollte hiermit unterbunden werden. Ich hoffe, dieser
kleine Kunstgriff ist nachvollziehbar und akzeptable. |
Wie sieht es mit der wissenschaftlichen Auswertung aus?
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Die
genauen Modularitäten zur Auswertung dieses Fragebogens sind Anfang August bei einem Arbeitstreffen mit den IWS
besprochen worden. IWS steht für Institut für Wirtschafts- und
Sozialethik an der Universität in Marburg, in welchem Stefan
Bölts nun Mitarbeiter ist. Zur Zeit läuft der Rücklauf der
Fragebögen, der noch bis Ende September
verlängert wurde. Die
weiteren konzeptionellen Überlegungen sind noch im Fluss, aber
es wurde zumindest schon einmal die Frage im Herzen bewegt, eine
vergleichbare Umfrage ggf. unter den Synodalen und / oder der
Pfarrerschaft durchzuführen. Damit hätte man entsprechendes
Vergleichsmaterial. Vergleichbar mit den
Zufriedenheitsbefragungen in Hessen-Nassau und der EKKW oder der
Pfarrer/innenbefragung in Hannover wäre aber eine Ausarbeitung
eines umfangreicheren Fragebogen von Nöten. Entsprechende Infos
sind unter
www.pfarrberuf-heute.de
abrufbar. |
Was passiert mit den Ergebnissen? |
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Die
anonymisierten Fragebogenergebnisse werden natürlich erstmal
nach den Primärschlüssel (also ohne Querschnitt-Aussagen)
statistisch ausgewertet. Die weiteren Auswertungsschritte
hängen wie gehabt davon ab, wie umfrangreich und somit wie
repräsentativ der Rücklauf insgesamt ist. Die Ergebnisse
werden natürlich zum einen auf dieser Kampagnen-Homepage
dokumentiert, damit Ihr sehen könnt, was aus Euren Mühe
geworden ist. Ferner ist angedacht, die digitalen Ergebnisse
auch in Papierform zu fassen und diesen je nach Aussagekraft und
Repräsentanz der gesamten Umfrage dann entspechenden Gremien
unserer Kirche zur Verfügung zu stellen: Das wären z.B. die
Jugendkammer, die Landessynode oder der Oberkirchenrat (OKR). Ob
diese die Ergebnisse dann "nur" zur Kenntnis nehmen
oder daraus Impulse für ein weiteres Handeln ableiten, obliegt
natürlich nicht ganz allein unseren Kräften. Dieses wird aber
wie gesagt vor allem davon abhängen, wieviele - vor allem auch
verschiedenen - Kirchenkreise oder Verbände sich beteiligt
haben. Uns ist natürlich bekannt, dass die Aussagen auch nur
eingeschränkten Aussagecharakter haben können. Man wird
mögliche Querschnittsaussagen nicht als die Meinung der Jugend
schlechthin darstellen können (siehe dazu die Anmerkungen im
Begleitschreiben). Aber mit Hilfe der Umfrageaktion können
vielleicht Interessante Tendenzen unterstrichen werden, und dies
ist auch schon einmal sehr viel wert. Ausserdem gibt es ja
ohnehin auch einen (selbst)kritischen Slogan: Traue keiner
Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Wir wissen also
durchaus darum, dass man mit Statistiken nur Impulse und
Anregungen für die weitere Arbeit setzen kann. Statistiken
sollten generell nicht dazu missbraucht werden, unumstößliche
Aussagen zu zementieren ;-) |
Was mache ich, wenn ich nur ganz wenig Zeit für den Fragebogen
habe?
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Wir hoffen eine
eine rege Beteiligung und freuen uns über viele Rückmeldungen
der Fragebogenaktion. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur
Verfügung: Kontakt.
Herzlichen Dank
für Eure Beteiligung !!!
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& Quellenangabe:
Grafik
Rakete: peppitext
Kampagne:
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