|
-
Ein öffentlicher Raum, in dem der Alltag des Lebens zum
tragen kommt.
è
Es sollte ein öffentlicher Raum sein, die
Realität sieht oft anders aus: Statt Kirchen offen zu lassen,
werden sie abgeschlossen. Im besten Fall findet man den Hinweis,
dass man sich den Schlüssel im Gemeindebüro oder beim Pastor
abholen kann. Somit wird der spontane Besuch erschwert, folglich
ist der öffentliche Charakter zumindest zweifelhaft.
-
man sich leider nicht immer eingeladen fühlt...
è
ein Ort an dem alle eingeladen sind!
è
Hängt von der Gemeinde ab...
-
Ein Raum, der manchenorts zum Museum gemacht wird, für
das man Eintritt zahlen soll (z.B. Berliner Dom).
è
Das ist der Konflikt zw. Erhaltung und Abschaffung
des freien Gebetsraums.
è
Was mich ärgert ist, dass man das Geld für die
Gruft der Hohenzollern zahlt. Die ist für mich irrelevant. Da
sie aber im Dom ist, wird für alles Geld verlangt.
-
Hier kommt die Gemeinde zusammen, zu Freude- sowie
Trauerzeiten.
-
Sollte die Kirche eher formeller oder informeller
Treffpunkt der Gemeinde sein?
-
War die Kirche früher mehr sozialer Raum als heute?
Haben sich früher mehr Leute einfach so dort getroffen?
è
Ja, zumindest am Sonntag. Heute muss die Kirche
mehr von sich aus Menschen ansprechen.
è
Wieso
ist eigentlich meist „nur“ vom Sonntag die Rede?
è
Weil sie von vielen über den Sonntagsgottesdienst
definiert wird.
-
Kirche kann nur sozial sein, weil Menschen in ihr
zusammen kommen und sich gegenseitig unterstützen – und sie
so auch anderen (nach außen) helfen können.
-
Die Kirche als Institution hat soziale Seiten, ob der
Raum an sich sozial ist, sei dahin gestellt. Es gibt zwar
„verlässlich geöffnete Kirchen“ oder Citykirchen zum
„Auftanken“. Viele sind aber nur geschlossen oder
Tourismusschauplätze...
-
... da er für Jedermann zugänglich sein sollte.
-
... da er eine Gemeinde hat, die sich in ihm trifft und
austauscht.
-
...der auch Isolation anbietet.
|