Kirchenräume - Kirchbau 

"Damit die Kirche im Dorf bleibt - Argumente Für und Wider der Erhaltung von Kirchenräumen"



Kirche ist ...


"das zum Herrn gehörende (Haus)" [von griech. kyriakon]

 

"Gebäude, in dem sich Christen zum Gottesdienst versammeln." [Brockhaus]

 

"geweihtes Gebäude mit einem oder mehreren (Glocken)türmen, in dem die Mitglieder einer christlichen Glaubensgemeinschaft Gottesdienst abhalten, beten, liturgische Handlungen vollziehen u.a." [Duden]

  

"...ein Raum für Ruhe, Besinnung, Konzentration und für die Begegnung mit Gleichgesinnten zur Erbauung,

...ein Orientierungspunkt, Erkennungszeichen und ein Ort der Zugehörigkeit,

...ein symbolischer Ort für Frieden, Mitmenschlichkeit, Vergebung und neutestamentliche Zusagen." 

[Gerhard Dahle; Diakon, Dozent an der EFH]

  

"...mit ihrem Raum mit ihrer Farbenpracht wie die bergende Hand Gottes,

...wie ein kahles Fabrikgebäude - alles Leben erstickt,

...mit Säulen und Altar die Ausstrahlung von Gottes Segen,

...meine Kirche als lebensbegleitendes Haus (z.B. meine Kirche als Diakonie und das Haus in dem unsere Ehe gesegnet wurde (Christuskirche Bremerhaven))."

[Friedrich Martin Geiß; Professor an der EFH]

       

"... steingewordenes Glaubenszeugnis,

... durchbeteter Raum,

... Versammlungsort der Gemeinde,

... Raum des Gottesdienstes,

... ein heiliger Raum, aber nicht sakrosankt,

... ein Zuhause für den Glauben,

... bewusst kein gemütlicher Raum, also bitte kein Ort für Gummibaum und Ficus (gegen die "Verwohnzimmerung", die auch Steffensky anklagt!),

... mehr als wir sehen."

[Nico Szameitat; Vikar in der ev.-luth. KG Heppens]

    

"Kirche ist...."

   

Impulse zum Umgang mit Kirchengebäuden:

"Der Abriss einer Kirche kann genauso wie der Bau einer Kirche zum Hoffnungszeichen werden - zwar nicht im Sinne einer kirchlichen Expansion, aber hinsichtlich einer beginnenden Realitätswahrnehmung und Annahme der eigenen Situation! Der Abriss gleicht dann dem Zeltabbau des Volkes Gottes, das nicht einpackt, sondern aufbricht."

"Der Umgang mit Kirchbauten wird zum Ernstfall einer kirchlichen Anschlussfähigkeit an die Postmoderne. Werden sie als Ballast oder gar als Mahnzeichen aus vermeintlich besseren Zeiten verstanden oder als Chance zur internen und externen religiösen Pluralitätsförderung?"

[Wolfgang Beck; Hochschulseelsorger KHG Hannover]

 



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Handreichung der VELKD zur Entwidmung eines Kirchengebäudes...

Das Dokument steht hier als PDF zur Verfügung: 

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