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Der
1971 gebildeten Konföderation gehören die lutherischen
Landeskirchen Hannover, Braunschweig, Oldenburg und
Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche an,
die ihren Sitz in Leer hat. Ein solcher Zusammenschluss sei
einmalig im deutschen Protestantismus, sagte Weber. Der
braunschweigische Landesbischof kritisierte erneut das
Perspektivpapier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
das diese Form der Zusammenarbeit nicht berücksichtigt habe. In
dem EKD-Papier wird unter anderem gefordert, die Zahl der
Landeskirchen von 23 auf neun bis zwölf zu reduzieren.
Weber wies darauf hin, dass die Konföderation evangelischer
Kirchen in Niedersachsen unter anderem für die Beziehungen zum
Land, für die Evangelische Erwachsenenbildung, die evangelische
Publizistik, die Polizeiseelsorge und das Arbeits- und
Dienstrecht zuständig sei. Aus seiner Sicht stagniere die Konföderation
allerdings. In dem epd-Gespräch kündigte Weber eine
Bestandsaufnahme und neue Überlegungen an, wo die Kirchen
gemeinsam Verantwortung tragen könnten. |