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„Das
Wichtigste ist, dass wir auch innerhalb der Kirche im Austausch
und im Gespräch bleiben...“
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Zwischenbericht
zur November-Synode 2006

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„Ich
bin in der Kirche, weil...“
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Wir
haben zu verschiedenen Anlässen (Mai-Synode, Landesjugend-
treffen...) darum gebeten, insgesamt vier analoge Satzanfänge
zu vervollständigen und haben davon 36 Statements auf der
Kampagnenhomepage veröffentlicht. 25% der Beiträge
entstammen aus den Reihen der Synode, hierfür möchten wir
Ihnen nochmals herzlich für Ihre Teilnahme bedanken. Die
Dokumentation und der Fragebogen für mögliche weitere
Statements ist unter folgender Adresse abrufbar:
www.kirche-von-morgen.de/statements/
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| „Ich
wünsche mir eine Kirche...“
Vor
allem bei unserer Kampagnenauftaktaktion auf dem diesjährigen
Landesjugendtreffen in Ahlhorn haben wir nach Träumen, Wünschen
und Ideen für eine zukünftige Kirche gefragt. Stellvertretend
sind hier einige repräsentative Voten zusammengestellt:
-
zukunftsfähiges Konzept zum Thema „EHRENamt“ und mehr
Anerkennung
-
mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für Jugendliche
-
mehr Angebote und Räume für Jugendliche
-
eine glaubensstarke, hilfsbreite und lebensnahe Kirche
-
Modernisierung
-
Jugendliche Ehrenamtliche sollten von den Älteren
wahrgenommen werden
Aus
den weiteren Umfragen lässt sich der Wunsch nach einer Kirche
zusammenfassen, die durch ein „lebendiges und authentisches
Auftreten“ den „Glauben praktiziert und vorlebt“ sowie
„einladend und offen ist“. Dabei ist neben „Seelsorge“
auch eine „klare Position gegenüber Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft“ gefragt. Die Kirche sollte mit „Elan [und]
Visionen“ ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und
mit „Optimismus und Gottvertrauen in die Zukunft gehen.“ Sie
sollte bei „Veränderungen ihre Grundlagen... nicht vergessen“
und „die Menschen im Blick behalten und nicht ausschließlich
die finanzielle Situation.“
www.kirche-von-morgen.de/wunschkirche/ |
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Einige
Zahlen und Daten:
Die
Internetpräsenz www.Du-bist-Oldenburg.NET
zählte seit dem 5.5.2006 insgesamt 8078 Besucher, die Seiten zur
Strukturreform weisen seit dem 5.7.06 851 Zugriffe auf, die Seiten
zur Verwaltungsreform (seit dem 7.8.06 online) wurden 484 mal
aufgerufen. Im Vergleich hierzu wurde auf die Themenseiten zum
EKD-Impulspapier und der Rubrik „Kirchen im Wandel“ 4194
zugegriffen (Stand
14.11.2006).
Zu
den 15 Rubriken wurden inzwischen 1258 internetfähige
Einzelseiten erstellt, u.a. zu Themen wie „Zukunft der
Kirche“, „Kirche & Management“, „Mut zur Gemeinde“
oder Beiträge zum Perspektivprozess und zur Strukturreform der
Oldenburger Kirche. Auch zum Themenbereich „Zukunft des
Ehrenamtes“ gibt es eine Reihe von Beiträge – und natürlich
auch Fotos von der Trikot-Aktion und dem Kampagnenauftakt auf dem
diesjährigen Landesjugendtreffen. Neben einigen Aufsätzen zur
Zukunft des Pfarramtes oder dem Modell „Kirche anders denken“
werden unter der Reformplattform www.kirche-von-morgen.de
schwerpunktmäßig Beiträge und Informationen zum
EKD-Impulspapier „Kirche der Freiheit“
sowie zum Themenbereich „Regionalisierung“
zur Verfügung gestellt. Wegen der bisher gewachsenen Fülle an
Themen ist eine Konzentration der Kampagne auf die Bereiche
„Kirchenkreisreform“ und „Kirche & Ehrenamt“
angedacht. Bisher konnten zu verschiedenen Themen bereits 41 Beiträge
online gestellt werden, darunter auch mehrere Leserbriefe zur
Verwaltungsreform. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die
eingereichten Beiträge! |
| Ausschnitte
aus den Online-Umfragen:
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Reformen
haben eine psychologische Dimension
Aus
den oben genannten Einzelumfragen kann man unschwer ableiten, dass
es der Steuerungsgruppe gelungen ist, die Notwendigkeit von
Strukturveränderungen (vornehmlich kirchenintern) deutlicher zu
vermitteln, als es in den vorherigen Ansätzen der Fall war. Davon
unbenommen ist aber durch den bundespolitischen und
gesellschaftlichen Kontext allgemein wahrzunehmen, dass der
Begriff „Reform“ nicht mehr mit positiven Aufbrüchen, sondern
zunehmend negativ assoziiert und mit Begriffen wie „Sparen“,
„Kürzen“ und „Wegrationalisieren“ gleichgesetzt wird.
Dies wird vor allem für die Kirchenkreisreform oder die (in
mehreren Landeskirchen) anstehenden Regionalisierungen eine
Herausvorderung darstellen, denn dahinter steckt die Frage nach
gemeinsamen Visionen: „Beharren wir im alten Status quo und
verwalten den Mangel, so dass wir schmerzhaft immer mehr
liebgewonnene Aufgabenbereiche streichen müssen – oder
ergreifen wir die Chance, unter neuen Rahmenbedingen die Gestalt
der verfassten Kirche (in der Region) neu zu erfinden?“
„Natürlich brauchen wir ein Leitbild. Aber jetzt ist die Zeit,
Leitbilder zu operationalisieren, sonst sind sie nur ideologische
Ausreden.“
Aber von Seiten der Studierenden sind wir noch skeptisch, ob ein
solches Leitbild auch überall angekommen ist. Hierzu ein kleiner
Selbsttest: Wenn wir an die laufenden Strukturreformen denken,
haben wir dann konkrete Visionen einer künftigen Gestalt unserer
Kirche vor Augen, oder erinnern wir uns zunächst an den
Synodenbeschluss, bis 2010 rund 12,5 Mio € einzusparen? |
Eine
Frage der Kommunikation
Von
der aktuellen Leuchtfeuerdiskussion, über die EKD-Finanzreform
(Einführung der Doppik) bis hin zu den Diskussionsbeiträgen zur
Regionalisierung in den verschiedensten Landeskirchen: An vielen
Stellen wird eine fehlende Kommunikation und Transparenz bemängelt
oder „eine Hermeneutik des Verdachts debattiert.“
Diskussionen sind mit Mißtrauen durchsetzt und aus dem Veränderungsdruck
resultierende Ängste finden kaum Aufmerksamkeit oder werden
zumindest ungenügend aufgearbeitet. Und schaut man sich die
Reaktionen, Stellungnahmen und Leserbriefe zu der oldenburgischen
Verwaltungsreform an, so wird man wohl feststellen dürfen, dass
auch wir im Oldenburgisches in erster Linie ein
Kommunikationsdefizit als ein Finanzproblem haben. Hierzu könnten
nicht nur klare Begriffsdefinitionen
und eine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe dienlich sein,
sondern hier stellt sich die Herausforderung an uns alle,
Reformprozesse möglichst transparent zu gestalten, um möglichst
viele Menschen mitzunehmen. Insbesondere sind hier klare
Positionen von Kirchenvorständen und Kirchenleitungen gefragt,
denn die Focierung eines „am liebsten möge alles beim alten
bleiben“ vermittel hier „ein unverantwortliches Trugbild.“
Ferner werden wohl auch Ergebnisse aus den
Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen mehr Berücksichtigung finden
müssen, denn „das Unternehmen Kirche im Kundenkontakt immer
wieder neu zu erfinden dürfte wohl die radikalste Umsetzung der Nächstenliebe
sein.“
Diese Aussage mag theologisch ambivalent sein, sollte aber daher
umsomehr zur Diskussion einladen. „Mitmachen. Mitreden.
Mitgestalten.“
„Im Vertrauen auf Gottes Beistand und Hilfe sollten wir Kirche
lieber neu gestalten, anstatt sie scheibchenweise wegzusparen.“ |
gez.
für den Initiatorenkreis, Stefan Bölts
OKR Klaus-Dieter Grunwald (EKHN) auf der Fachtagung
„Regionalisierung“ vom 10.-11.11.06 in Steinbach /Ts.
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bist Oldenburg.Net! Eine Initiative der Oldenburger Studierende.
Zur Idee und Gestaltung der Kampagne gibt es hier mehr...
[Die Idee
- Was wir wollen...]
Kirche von heute - Kirche von morgen.
Kirche
lebt vom mitmachen: Mitreden. Mitgestalten. Mitwirken. Das gilt
auch für diese Kampagne. [weiter...] |
Statements
/ Umfrage auf der Synode...
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Online Umfrage:
"Verwaltungsreform": |


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