Ausführungen
zu den einzelnen Funktionen folgen auf den weiteren
Seiten...
Durch
diesen Sockelbeitrag aller Gemeinden soll die
Grundausstattung des Landeskirchendienstes
und somit die
Finanzierung landeskirchlicher
Dienste gewährleistet
bleiben.
Die Grundausstattung
der LKD soll folgendes sicherstellen:
a) die
Grundausstattung eines Landesbildungswerkes
(LBW)
b) die
Grundausstattung eines Landesamtes
Missionarischer Dienste (LAMD)
c) die
Grundausstattung eines Landesjugendpfarramtes
(LJP)
d) die
Grundausstattung eines Landespresseamtes
(LPA)
Warum einen Landeskirchendienst
neben dem LKA
?
In diesem
neuen Modell sollen folgende Dienste differenziert
werden:
- landeskirchenleitende
Dienste im engeren Sinne, die samt Landessynodenbüro,
Landesoberkirchenrat und
Sekretariat des Landesbischofs
dem Landeskirchenamt (LKA)
zugeordnet werden.
- landeskirchliche
Dienste, die als Serviceressourt
die Kernaufgaben und Haupthandlungsfelder einer Kirche
unterstützen werden dem Landeskirchendienst
(LKD) zugeordnet. Zu den Kernaufgaben gehören z.B. die
Bereiche Bildung, Mission und Jugend. Dazu auf den
folgenden Seiten mehr...
- landesverwaltende
Dienste: Schon die
Formulierung soll hier verdeutlichen, dass verwaltende
Dienste nicht mehr genuin kirchliche Handlungsaufgaben
sein werden. Dieses Modell sieht vor, Service- und
Dienstleistungen verwaltungstechnischer Art als Outsourcing
in ein eigenständiges Werk umzugliedern, wie es
beispielsweise mit dem Handlungsfeld der Diakonie
geschehen ist. Diakonische Werke sind streng genommen
keine Bestandteile der verfassten Kirche mehr, sondern
behaupten sich als eigenständige Service-Anbieter
auf einem Markt. Hierzu folgen noch weitere
Erläuterungen...
Zur Vereinheitlichung
mit den anderen Landeskirchenfunktionen
schlage ich den Begriff Landeskirchendienst
vor. Inhaltlich kann die Aufgabendifferenzierung mit dem
Verhältnis von LKA und dem "Haus kirchlicher
Dienste" der großen Schwesterkirche in
Niedersachsen vergleichen. Die Formulierung "Haus
kirchlicher Dienste" mag sicherlich unterstreichen,
dass die angebotenen Dienste in erster Linie den
Gemeinden zu Gute kommen und nicht landeskirchlicher
Selbstzweck sind, dennoch können in diesem Modell landeskirchliche
Dienste auch als solche benannt werden, da sie ja von
Seiten der Gemeinden "eingekauft" werden und
somit die Arbeit von Seiten des LKD entsprechend
transparent und "marktfreundlich" angeboten
werden muss.
Wer
Objekte auf diesen Seiten findet, die gegen geltendes Copyright
verstoßen, der möge mich bitte einfach per E-Mail
darüber informieren, damit ich die entsprechenden Dinge von der
Internetpräsenz entfernen kann.