Fragestellungen zur 2. Ahlhorntagung 2005:
Einsteig
in das Thema:
Fragestellungen
– irgendwie etwas wie z.B.
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Warum engagieren sich Menschen ehrenamtlich? Was ist die Motivation
ehrenamtlich tätig zu sein?
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Wo gibt´s eigentlich überall Ehrenamtliche in der Kirche ? Gibt es
irgendwo keine Ehrenamtlichen?
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Welche Formen von
ehrenamtlicher Tätigkeit gibt es bzw. welche Aufgaben können sie übernehmen,
welche auf keinen Fall?
Themenkreise
die behandelt werden könnten – z.B. in Referentenvorträgen, im
Themeneinstieg, in der Gruppen/text-Arbeit, im Ausblick...
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Verhältnis von Ehrenamtlichkeit zu Hauptamtlichkeit bzw. der Umgang von
HA mit Ehrenamtlichen (Beteiligung an Entscheidungsprozessen, GKR, Synode...)
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Dankeschön an Ehrenamtliche – gut & wichtig – aber in wie weit
sind „Vergünstigungen“ (z.B. bei juleica-Inhabern) nicht auch eine Art von
„Lohn“ / „Bezahlung“
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Findet Ehrenamtlichkeit zu wenig/ausreichend Anerkennung in
unserer Gesellschaft?
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Reflexion der Motivation von Ehrenamtlichkeit: Soziales Gewissen
beruhigen? Politisch Karriere machen? Pluspunkte oder Erfahrungen fürs
Berufsleben sammeln? Prestige-Gewinn in Vereinsvorständen? Soziale Kontakte?
Pluspunkte für Bewerbungen? Sind dies schlechte Gründe?
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Konkret auf Oldenburg: „Ohne Moos nicht los“ – Wenn Pfarrstellen und
Diakonenstellen weiter gekürzt werden, müssen Ehrenamtliche ran – und
wie sieht die Kirche dann aus? Chancen & Risiken ? Neue Vision von Kirche?
Geraten wir in Frei-Kirchliche Strukturen?
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Was sagt die Gemeinde, wenn das Pfarramt und der Gemeindejugenddienst
durch „Ehrenamtliche“ ersetzt wird? Wie reagieren z.B. ältere Mitmenschen,
wenn zum Geburtstag-Besuch nicht mehr d. Pfarrer/in kommt, sondern „nur“
ein/e ehrenamtl. Vertreter/in ? Chancen und Risiken ? Kann sich das Pfarramt
nicht wieder mehr um seine „Primäraufgaben“ kümmern, wenn man lernt, auch
an andere (Ehrenamtliche) Aufgaben abzugeben / zu deligieren?
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Lassen wir Ehrenamtliche im Regen stehen? Betreuung, Supervision, Fort-
& Ausbildung von Ehrenamtlichen (z.B. in der Jugendarbeit, im
Lektorendienst, etc. – Wie sieht es damit aus? Finanzen, Angebote, ...
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Gesellschaftliche Entwicklung: Immer weniger wollen sich langfristig
ehrenamtlich in Vereinen, Parteien etc. einbinden lassen. Kurzfristig bei
Projekten engagiert zu sein ist „in“, denn auf diese Weise ist der
Zeiteinsatz überschaubar (vgl. Shell-Studie etc.) Wie gehen wir damit um? Statt
ejo „nur“ Phasen- und Projektorientierte Jugendarbeit/Betreuung von
Konfirmandenarbeit/Altenhilfe... ?
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Kern-Frage / Thema sollte ja vorallem sein: Wie motiviert man Leute zum
Ehrenamt und wie bekommt man „Nachwuchs“ im Ehrenamt; wie werben wir für
ehrenamtliche Tätigkeiten? Mit den o.g. Vorteilen?
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Was bedeutet
„ehrenamtlichkeit“? Historische Sichtweise: „Christliche Pflicht, anderen
Menschen zu dienen“. Gilt dies noch heute?
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Kann Kirche ohne
Ehrenamtliche überhaupt funktionieren?
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Referentenvorschlag:
Volker Austein (Diakon, KG Edewecht): „Der RdeJ als Erfolgsmodell für
organisierte Ehrenamtlichkeit“ (Rat der evangelischen Jugend)
7/05 Bölts