Treffen mit der
Steuerungsguppe - Bericht des Sprechers...
Zusammenfassung des Treffens mit der Projektgruppe Pfarramt vom 27.4.05
Am gab es eine Anhörung der Vertreter der Studierenden, Vikare und Pfarrvikare
der Oldenburgischen Landeskirche durch die Projektgruppe 1 "Pfarramt -
Kreispfarramt - Visitation". Diese Gruppe ist eine Untergruppe der
Steuerungsgruppe der Landessynode, Kreispfarrer Harrack hat den Vorsitz. Für
die Anhörung wurde von den Vertretern der Vikare ein zweiseitiges Papier
ausgearbeitet, welches in vier Punkten die Wünsche an die Projektgruppe
formuliert. Nicole Ochs (die sich spontan bereit erklärt hatte, Stefan zu
vertreten) und ich haben es als Vertreter der Theologiestudierenden ebenfalls
unterzeichnet.
Die Formulierungen innerhalb der Stellungnahme sind sehr vorsichtig formuliert;
so heißt es in der Präambel: "Folgende Anregungen würden wir gerne der
Projektgruppe unterbreiten und zu bedenken geben:"
(1) "Wenn die Synode eine genaue Zahl an Pfarrvikaren festleben muss, die
bis 2010 übernommen werden kann, dann möge sie bitte eine
"dynamische" Lösung beschließen: Damit meinen wir, dass zwar die
Gesamtzahl der Pfarrvikare bis 2010 festgelegt wird, die Verteilung aber auf die
einzelnen jahre flexibel gehandhabt werden könnte. (...)"
(2) Die Landeskirche ist aufgerufen, die Verantwortung, die aus dem relativ
starren System der Landeskirchenlisten entsteht, zu wahren.
(3) "Die angespannte finanzielle Situation der Ev. luth. Kirche in
Oldenburg ist kein Einzelphänomen, (...) Wir meinen aber, dass der Kirche
andere Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen als in wirtschaftlich
denkenden Betrieben, und hoffen darauf, dass personalpolitik in unserer Kirche
kreativer und lebensförderlicher entwickelt werden kann."
(4) Die Pfarrvikarsverträge werden als "wenig verlässlich" und
unangemessen bezahlt empfunden.
In der folgenden Diskussion wurde zunächst auf Punkt (1) eingegangen, wobei
Frau Dr. Albrecht deutlich gemacht hat, dass eigentloch gar kein Geld für das
Pfarramt, in diesem Fall das Pfarrvikariat übrig sei und vielmehr die Variante
von 10 Pfarrvikaren bis 2010 und zwar jeweils 2 pro Jahr angedacht ist. Das
bedeutet, dass jede/r Studierende der Oldenburgischen Landeskirche ins das
Viakriat können soll, aber eben nur zwei Personen aus den Viakarsjahrgängen übernommen
werden können (und zwar sowohl bei 7 als auch bei 1 Bewerber/in). Das Gespräch
über die Variante aus (1) sollte allerdings später unter Ausschluss (unserer)
Öffentlichkeit fortgeführt werden.
Zum Punkt (4) ist zu sagen, dass die Pfarrvikare z. Z. versicherungstechnisch
und einkommensmäßig in einer ausgesprochen unangenehmen Situation sind und
diese Übergangsform vom Vikariat in den Pfarrdienst noch weiterer Diskussion
bedarf; allerdings war dies nicht mehr auf der Sitzung möglich.
All jene, die danach für die weitere Besprechung ausgeschlossen wurden, trafen
sich noch zum Essen und angenehmen Austausch.
Thorsten Wettich
7/05 Bölts